Die Liebfrauengemeinde in Goch - Versuch einer Erinnerung

 
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Inhaltsbereich:Ein Gang durch die Liebfrauenkirche

Auszug aus der Kirchenchronik (geschrieben kurz nach der Kirchenweihe 1933):

"Das Innere der Liebfrauenkirche

Betritt man durch das Hauptportal im Westwerk, unter der geschwungenen Empore her, das Innere der Kirche, so ist man überrascht von der Strenge u. Einfachheit des Innenraumes. Der Blick wird hingezogen zum Hauptaltar, der dominierend und wohl abgestimmt, breit gelagert das Chor abschließt.

Liebfrauenkirche nach der FertigstellungLiebfrauenkirche nach der Fertigstellung (undatiert, ca. 1935)Die Kirche ist eine Basilika mit hohem Langschiff, das eigene Fenster hat, und niedrigem Seitenschiff, die an frühchristliche Bauformen anschließend mit den technischen Mitteln unserer Zeit auch unsere Not und Armut, genau wie dieses zur Zeit der frühchristlichen Kunstepoche der Fall war, widerspiegelt.

An der Südseite liegt, direkt am Westwerk, die Taufkapelle mit daneben liegendem Aufganges. Daran anschließend ist dem Langschiff das betont niedrig gehaltene Seitenschiff angegliedert. Im Querschiff rechts und links vor dem Chore befindet sich je ein Nebenaltar. Unter dem Chore ist die Krypta, die in früheren Jahrhunderten als Grabkirche benutzt wurde. In dieser befinden sich außer dem Altar die Kreuzwegstationen.

Die Sakristei,

die nördlich an das Chor anschließt, ist zweckmäßig den besonderen Bedürfnissen entsprechend aufgeteilt und gegliedert. Auch das Pfarrhaus, in dem außer dem Rektor der Gemeinde auch ein Kaplan Wohnung findet, ist grundsätzlich nur nach zweckmäßigen Grundsätzen aufgeteilt.

Unter der Kirche finden sich durch die Lage derselben in tiefem Gelände bedingt ein großer Pfarrsaal mit kleiner Bühne und den dazugehörigen Nebenräumen, sowie ein Saal, der als Kindergarten Verwendung finden soll.

Den wundervollen Eindruck, den das Gotteshaus in allen Teilen, sowohl von außen als auch von innen dem andächtig Schauenden hinterlässt, kann man mit Worten in einer kurzen Abhandlung nicht beschreiben. Man muss es gesehen haben, wie der landläufige Ausdruck sagt. Es ist jedenfalls für die Katholiken Goch's ein schönes Denkmal und Zeichen ihrer Opferwilligkeit in harter Notzeit. Möge darum Gottes Segen auf allen ruhen, die jahrelang in freudiger Bereitschaft ihr Scherflein zum Bau der Liebfrauenkirche beigetragen haben."

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Virtueller Gang durch die Liebfrauenkirche

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Tipp: Lesen Sie auch die "Kirchenführung" aus der Festschrift von 1958!

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